Babypflege & Säuglingspflege

Babypflege für die zarte Haut von Säuglingen

Unsere Baby´s und Kleinkinder liegen uns ganz besonders am Herzen. Babyhaut ist zwar von Natur aus mit Allem ausgestattet was sie benötigt, also ist Babypflege grundsätzlich ja nicht nötig. Viele Eltern wissen allerdings, dass die Realität dem Bild von perfekter Babyhaut, wie man es zum Beispiel aus der Werbung kennt, nicht gerecht wird.

Neugeborene finden sich nach ihrer Geburt in einer ihnen vollkommen fremden Umgebung vor, der sie sich erst anpassen müssen. Temperatur, Helligkeit ändert sich, es erfolgt eine Nahrungsumstellung, – für jedes Baby bedeuten die ersten Lebenswochen vor allem Stress. Stress, der sich oftmals auch auf der Haut erkennbar macht.

zufriedener Säugling

Neben hormonellen Umstellungen, können auch Unverträglichkeiten auf Nahrungsmittel (entweder auf die Pre-Milch, oder bei Stillkindern auf Nahrungsmittel, welche die Mutter zu sich genommen hat), Pflegeprodukte und Waschmittel Hautreizungen und Hautunreinheiten hervorrufen. Da man bei Babyhaut mit chemischen Zusatzstoffen wie Konservierungsmittel und Duftstoffe besonders aufpassen muss, um Hautirritationen zu verhindern, eignen sich neutrale Pflegeprodukte mit natürlichen Inhaltsstoffen perfekt für unsere kleinsten und noch empfindlichen Sprösslinge.

Neben den genannten Faktoren, die unreine Haut bei Babys verursachen können, gibt es aber noch eine Reihe an Hautproblemen und Hautkrankheiten, die im Laufe des Baby- und Kleinkindalters auftreten. Hier finden Sie eine kurze Auflistung und Beschreibung der häufigsten Hautkomplikationen.

Babygesicht eincremen

Ab wann erscheint Neugeborenen Akne?

In den ersten vierzehn Lebenstagen des Babys reagiert der Organismus noch auf Hormone welche, die Mutter im letzten Schwangerschaftsdrittel ausgeschüttet hat, um die Lungenreifung und die Entwicklung des Immunsystems anzukurbeln. 

Von der dritten bis zur sechsen Lebenswoche stellt sich der hormonelle Haushalt des Babys komplett um, was häufig zur Entstehung von Babyakne führt.

Wie lange dauert eine Baby- oder Neugeborenenakne?

Wie lange die Babyakne anhält, kann individuell sehr unterschiedlich sein. Sie kann von mehreren Tagen bis hin zu Monaten andauern. Allerdings verschwindet sie von allein und erfordert keine spezielle Therapie.

Wenn Sie sich unsicher sind, ihr Baby sich im Gesicht häufig kratzt und einen allgemeinen Unruhezustand aufweist, ist es ratsam sich ärztlichen Rat einzuholen und abklären zu lassen ob es sich nicht doch um die problematischere Säuglingsakne handelt.

Was hilft bei Babyakne? Tipps zu Babypflege und Behandlung.

Generell reagiert die Babyhaut sehr empfindlich auf chemische Konservierungsmittel und Parfums. Wenn möglich verzichten Sie auf parfümierte Feuchttücher. Das Beste für Baby’s Haut ist reines warmes Wasser und als Pflege nach dem Badegang ein Babyöl oder eine Lotion aus natürlichen Inhaltsstoffen. Pflegeprodukte auf Mineralölbasis können die Poren verstopfen und so die Babyakne verstärken. Nicht zu unterschätzen ist auch die Wirkung von Muttermilch. Als Badezusatz pflegt sie die empfindliche Haut des Babys optimal.

Folgende Tipps helfen bei Hautirritationen Ihres Babys:

  • Halten Sie das Gesicht frei von Speichel und ausgespuckter Milch
  • Schneiden Sie die Nägel Ihres Babys kurz, um zu verhindern, dass es sich damit aufkratzt. Hierdurch können nämlich Bakterien in die geöffneten Porenkanäle gelangen und diese sich in weitere Folge entzünden.
  • Vermeiden Sie Tabakrauch in der Umgebung ihres Babys, auch im Freien.
  • Baden Sie Ihr Baby zwei bis dreimal pro Woche, verwenden Sie als Badezusatz lediglich Muttermilch.
  • Cremen Sie Ihr Baby einmal pro Woche mit einer pflegenden Lotion auf Naturbasis ein. Probieren Sie hierzu unser besonders mildes und hochwertiges BabyPEAK G-Öl, das parabenfrei, paraffinfrei und parfumfrei ist. Die Pflegeformel mit Aloe Vera und Jojobaöl ist perfekt auf Baby’s empfindliche Haut abgestimmt.

Welche weiteren Haut-Komplikationen treten bei Säuglingen häufig auf und warum?

Eine der häufigsten Komplikationen, die Neugeborene und Eltern belasten ist der Windelausschlag, im Fachjargon Windeldermatitis genannt. Hierbei handelt es sich um einen Hautausschlag am Po, der durch Kot und Urin, aber auch durch direkten Kontakt der Windel mit der Haut verursacht wird. Besonders wenn Babys schwitzen kann dieser juckende Hautzustand entstehen. Der Windelbereich weist Rötungen auf, die Haut ist gerötet, trocken und schuppig, es können sich im schlimmsten Fall auch nässende Hautstellen bilden. Ohne adäquater Pflege der betroffenen Stellen kann sich der Windelausschlag zu einer Hautentzündung ausweiten. Dies ist der Fall, wenn sich Bläschen bilden und das Windelekzem sich ausbreitet.

Die Windeldermatitis bleibt auf den Windelbereich beschränkt. Im Gegensatz dazu breitet sich der „Windelpilz“, die Windelsoor, bis in den Intimbereich aber auch auf die Oberschenkel aus. Die Windelsoor ist eine Pilzinfektion, die durch den Hefepilz Candida albicans gebildet wird. Dieser Hefepilz findet im feuchtwarmen Milieu des Windelbereichs die optimalen Bedingungen vor, um sich zu vermehren. 

Symptome des Windelsoors sind gerötete und wunde Hautstellen im Genital- und Afterbereich und in den Hautfalten am Oberschenkelansatz. Die Rötungen können sich zu Pusteln ausweiten mit nässenden und schmerzenden Stellen. Unbehandelt kann sich der Pilzbefall auf Oberschenkel und Rücken ausweiten und ist auch möglicherweise im Mundraum als weißlicher Belag erkennbar. Ist der Mundbereich bereits befallen, ist beim Stillen besondere Vorsicht geboten, denn der Pilz wirkt ansteckend auf die Brustwarzen der Mutter. Im Falle einer Windelsoor ist die Verabreichung eines Antimykotikums notwendig. Hier ist eine ärztliche Behandlung dringend erforderlich.

Beinahe jedes Baby und Kleinkind ist von Windeldermatitis betroffen. Die Gründe hierfür sind:

  • Starkes Schwitzen
  • Überempfindlichkeit der Haut auf die Windel
  • Seltenes Wechseln der Windel 
  • Rückstände von Kot, Urin und Seife durch nicht gründliches Waschen des Windelbereiches
  • Durchfall aufgrund von Nahrungsmittel-Unverträglichkeit oder Zahnen
  • Trockene und empfindliche Haut
  • Verwendung von Hautpflegemittel (chemische Konservierungsmittel und Parfums), welche die Haut zusätzlich strapazieren.

Windeldermatitis, was tun? 6 Pflegetipps zur Säuglingspflege und Vorbeugung

  • Wechseln Sie die Windel möglichst schnell nach dem Stuhlgang Ihres Kindes. Reinigen Sie den Baby-Po mit reinem Wasser und einem weichen Tuch. Verzichten Sie auf hautreizende Pflegeprodukte und Feuchttücher. Verwenden Sie eine Salbe auf Naturbasis, welche rasch einzieht und die Hautatmung nicht behindert.
  • Weniger ist oft mehr: zu häufiges eincremen und pudern verstopft die Hautporen, lässt die Haut nicht atmen und verschlimmert oftmals die Symptome. 
  • Lassen Sie das Baby nackt strampeln um Luft an die strapazierte Haut zu lassen.
  • Verwenden Sie nach dem Baden des Babys ein mildes, rückfettendes Babyöl, das rasch in die Haut einzieht.
  • In schweren Fällen verzichten Sie auf Kunststoffwindeln und wechseln auf atmungsaktive Stoffwindeln.
  • Sollten sich Blasen und nässende, wunde Stellen bilden, lassen Sie sich bitte umgehend ärztlich beraten.

Ab wann tritt Windeldermatitis auf und wie lange dauert sie an?

Windeldermatitis kann zu jeder Zeit des Baby- und Kleinkindalters auftreten. Ebenso sind alte Menschen davon betroffen, deren altersbedingte physiologische Veränderungen die Anwendung von Windeln erforderlich machen. Mit den oben genannten Tipps können Sie nicht nur eine bereits auftretende Windeldermatitis behandeln, sondern auch einer weiteren Entstehung vorbeugen. 

Bei Anwendung unserer 6 Pflegetipps, sollte die Windeldermatitis in wenigen Tagen abgeklungen sein. Ist dies nicht der Fall und die Anzeichen verschlimmern sich, lassen Sie es bitte ärztlich abklären, ob es sich um Windelsoor handelt und eine antimykotische Therapie notwendig ist.

Kopfgneis oder Milchschorf – was tun?

Bei Kopfgneis handelt es sich um gelblich schuppige Verkrustungen auf der Kopfhaut des Babys, die durch mütterliche Hormone ausgelöst werden. Kopfgneis ist eine harmlose Hautirritation und verursacht beim Neugeborenen weder Jucken noch Schmerzen. In der Regel verschwindet die Erscheinung von selbst und benötigt keine Behandlung.

Wer aus kosmetischen Gründen etwas gegen die gelblichen Schuppen tun möchten, weicht die Schuppen über Nacht mit einem hochwertigen Mandelöl oder unserem BABYPEAK Pflegeöl auf und schwemmt sie am folgenden Morgen mit einem feuchten weichen Lappen und warmen Wasser ab. Auf keinen Fall sollte man die Schuppen abkratzen, denn durch das Abkratzen können oberflächliche Wunden entstehen, die zu Entzündungen führen könnten.

Milchschorf, auch atopisches Ekzem genannt, hingegen ist eine Vorstufe von Neurodermitis, welches aus noch ungeklärten Gründen entsteht und häufig mit Juckreiz einhergeht. Im Gegensatz zu Kopfgneis tritt Milchschorf erst nach dem dritten Lebensmonat des Babys auf und kann sich auf Wangen und Stirn ausbreiten. Hier ist ärztlicher Rat dringend empfohlen.

Sollte das Baby einen Juckreiz verspüren kann aber auch in diesem Fall mit hochwertigem Mandelöl oder unserem BABYPEAK Pflegeöl Abhilfe geschaffen werden. Auf keinen Fall sollte man auch hier die Schuppen abkratzen, um das Risiko einer Folgeentzündung zu vermeiden. Achtung! Sollte die Kopfhaut des Babys stark gereizt, rötlich oder leicht entzündet sein, ist auch von einem Ablösen der Krusten abzuraten.

Halten Sie die Fingernägel des Babys kurz, ziehen sie ihm am besten keine kratzende Kleidung über den Kopf, achten Sie darauf, dass das Baby nicht schwitzt und vermeiden Sie häufige Bäder. In den meisten Fällen lässt sich Milchschorf sehr gut behandeln und führt in späterer Folge auch nicht zu Neurodermitis.

Baby mit Milchschorf

Worauf sollten Sie beim Kauf von Produkten zur Baby Hautpflege achten?

Mittlerweile gibt es eine fast unüberschaubare Menge an Hautpflegeprodukten für Neugeborene und Kleinkinder am Markt. Doch wie können Mama und Papa erkennen welche Lotion, Creme oder welches Babyöl für ihren geliebten Nachwuchs am besten geeignet ist?

  • Chemische Zusatzstoffe: hier gilt weniger ist mehr. Kaufen sie Pflegeprodukte, die parfumfrei, parabenfrei und paraffinfrei sind. Diese Stoffe können Hautreizungen auf Baby’s sensibler Haut hervorrufen. Dies gilt nicht nur für Waschlotions, Babyöl und Shampoo, sondern auch für Feuchttücher.
  • Natürliche Inhaltsstoffe: Ein Blick auf die sogenannte INCI Liste, also die Auflistung der Inhaltsstoffe, lohnt sich, denn je natürlicher die Inhaltsstoffe eines Pflegeproduktes sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Hautreizungen bei ihrem Baby hervorrufen. Damit sie mit den lateinischen Namen auch etwas anfangen können, haben wir eine Auflistung mit den gängigen Inhaltsstoffen unter Angabe des deutschen Namens und derer Wirkungsweise für Sie erarbeitet. Die Liste finden sie hier.
  • Babyprodukte: am besten eignen sich natürlich Produkte, die eigens für die Anwendung auf empfindlicher Babyhaut entwickelt wurden. Denn selbst bei natürlichen Inhaltsstoffen gibt es einige, die für die Anwendung auf Babyhaut nicht geeignet sind.

Was sind die Vorteile unserer BABYPEAK Säuglingspflege Produkte?

Unsere BABYPEAK Pflegeserie wurde eigens für die Anwendung auf Babyhaut von einem Team aus Ärzten und Dermatologen entwickelt und ausgiebig erprobt.

Bei der Herstellung achten wir auf hochwertige Inhaltsstoffe und einen schonenden Herstellungsprozess. Selbstverständlich kommen unsere Produkte ohne Parabene, Paraffine, Silikone oder weitere chemische Konservierungs- und Duftstoffe aus.

Besonders unser BABYPEAK Pflegeöl ist speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse von empfindlicher Babyhaut und wird auch von sehr sensitiven Hauttypen vertragen. Dabei vertrauen wir auf die Kraft der Natur. Natürliches Sonnenblumenöl, Aprikosenkernöl und Jojobaöl sorgen für reichlich Pflege auf der Babyhaut, während Weihrauch- und Myrrheextrakt einen streichelweichen Schutzfilm auf Baby’s Haut bilden. Dabei lässt sich aufgrund des Gel-Charakters das Öl leicht auftragen und zieht rasch bis tief in die Haut ein. Das Öl lässt sich sowohl für Gesicht als auch für Baby’s Körper anwenden. Selbstverständlich eignet sich unser BABYPEAK Pflegeöl auch für wohltuende Babymassagen und ist auch zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen während der Schwangerschaft gut geeignet.

Unsere BABYPEAK Pflegecreme eignet sich aufgrund der natürlichen Inhaltsstoffe und hochwertigen Rezeptur besonders für den Windelbereich ihres Babys. Die natürlichen Inhaltsstoffe Sheabutter und Jojobaöl sorgen für einen pflegenden Effekt, während Panthenol der Haut Feuchtigkeit spendet und Weihrauchextrakt, Myrrheextrakt und Ringelblumenextrakt die natürliche Widerstandsfähigkeit der Haut sanft unterstützen.

Verwenden Sie unsere BABYPEAK Pflegecreme im Windelbereich ihres Babys zur Vorbeugung von Windeldermatitis, bei Hautunreinheiten, zur Hautpflege bei trockener, strapazierter und leicht geröteter Haut. Da BABYPEAK Pflegecreme keine Wundcreme ist, achten Sie bitte darauf, dass die Creme nicht in offene Wunden gelangt.

Für Kinderbetreuungseinrichtungen, Hebammen und Kinderärzte senden wir gerne auf Anfrage Probepakete aus.